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1. Juli 2020

Kartoffelgratin-Muffins

Super hübsch, super lecker und sehr einfach: Kartoffelgratin aus der Muffin-Form!

 

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

100 g Butter schmelzen

600 g Kartoffeln (Sorte mit Geschmack: …je gelber umso mehr Geschmack, nach meiner Erfahrung… nehme festkochende Sorte) schälen und in Scheiben hobeln, salzen, pfeffern.

ein paar Zweige Thymian. Thyiamblätter vom Stengel streifen. Ein paar zarte Zweige übrig lassen, man braucht sie im Ganzen.

Gesalzene Kartoffelscheiben mit der geschmolzenen Butter und den Thymianblättchen vermischen. Auf den Boden der Muffin-Formen ein Stück frischen Thymian legen, knappen Teelöffel geschmolzener Butter darauf träufeln. Die Kartoffelscheiben in die Förmchen türmen, alles schön zusammendrücken. In den Ofen schieben, ca. 30 Min, bis die Kartoffeln durch und die Ränder goldbraun sind. ! Evtl während des Garens etwas Flüssigkeit auf die Muffins träufeln. Oder die ersten 20 Min mit Alufolie abdecken, 10 Min vor Ende Alufolie abnehmen.

Man kann die letzten 10 Min noch etwas Parmesan auf die „Muffins“ streuen.

 

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14. April 2020

Pasta Pulpo

Diese Pasta hat klasse geschmeckt, deshalb als memo hier die Zutaten. 

Man braucht von allem nur etwas, optimal wenn man z.B. am Vortag Fisch hatte und aus dem Fischkopf einen Fond gekocht hat, Reste von gegartem Pulpo im Kühlschrank hat, ebenso im Ofen gebratene enthäutete rote Paprika.

Zutaten

Pulpo, Menge nach Augenmaß. In nicht zu dicke Ringe schneiden. Pulpo garen: 3x in kochendem Wasser eintauchen – rausholen – eintauchen – rausholen….eintauchen. Mit etwas Safran, wenig Salz und einem Lorbeerblatt sehr sanft köcheln bzw. ziehen lassen. Garzeit je nach Größe des Pulpo, ca. 40 Min bis Std. Der Pulpo soll zart sein aber noch einen gewissen Biss haben. Fertig gegarten Pulpo zerteilen, Tentakeln in eine Form schichten, mit Frischhaltefolie abdecken, mit etwas beschweren – z.B. Steine  – dann in Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag kann man aus dem Pulpo prima Scheiben schneiden, so wie man es will. Z.B. auch in hauchfeine Scheiben…

ein paar Knoblauchzehen (je nach Qualität mehr oder weniger; Keim entfernen, in Scheiben schneiden)

Aubergine. Haut in Streifen abschälen (Zebra Look). In Scheiben schneiden, auf Blech legen, salzen. Evtl. warten bis die Aubergine Wasser gezogen haben und abtupfen. Mit Olivenöl beträufeln, in 210 Grad Ofen schieben. Wenn die Scheiben goldgebräunt sind herausnehmen.

gebräunte/ gehäutete Paprika. In kleine Würfel schneiden. Oder wie man es halt am schönsten findet.

Super, nicht weglassen: ein paar Stücke von frischer Ananas. In Pfanne bei hoher Temperatur bräunen bis die Stücke leicht crisp sind.

Petersilie, sonstige Kräuter nach Wahl

etwas Fischfond, vorzugsweise selbstgemacht, schmeckt einfach ganz anders. (Fond kochen: keine Zwiebel mitkochen, statt dessen Knoblauch. Wichtig: Safran, Schuß Weisswein, Petersilienwurzel, Gemüse: was man sonst noch so hat, aber nicht zu viel Gemüse)

Parmesan

S+P

 

Nudeln kochen und parallel die Sauce zubereiten.

Sauce

Knoblauch dünsten, Petersilie + Pulpo dazugeben, etwas anbraten, Fischfond angießen, leicht köcheln lassen. Zum Schluß all die anderen vorbereiteten Zutaten dazugeben.

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9. Februar 2018

Tortillitas de bacalao (Kabeljau-Küchlein)

Diese leckere andalusische Spezialität wird traditionell an Ostern zubereitet. Hauptbestandteil ist „Bacalao“: gemeint ist der eingesalzene und getrocknete Kabeljau. Er hat einen sehr eigenwilligen Geschmack. Ich bereite die tortillitas lieber mit kleingehacktem frischem Kabeljau (Filet) zu.

Viele tortillitas kann man nicht essen – deshalb sollte man wirklich kleine Küchlein backen. Toll finde ich sie als Bestandteil eines Brunch!

 

Ergibt ca. 20 kleine Tortillitas

200g Kabeljaufilet klein hacken
100g Mehl
125 ml Wasser
1 Bd Petersilie hacken
2 Knoblauchzehen mit dem Salz im Mörser zu Paste zerstoßen
etwas Safran (gemahlen)
ca. 1/4 Tl Salz (etwas weniger; lieber nachsalzen!)
Öl zum Braten

Kabeljau + Mehl + Petersilie + Knoblauch-Salzpaste + Safran vermischen. 125ml Wasser dazugeben und vermischen. Evtl. mit einem Schuß Wasser (oder auch Milch) nachjustieren (es soll ein nicht zu fester und nicht zu dünner Brei entstehen). In Pfanne nicht zu wenig Öl erhitzen. Pro tortilla einen KLEINEN Eßlöffel Teig in die Pfanne geben, flach streichen, goldgelb ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

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15. Juli 2017

Quinoa mit Berglinsen

Keine große Sache, nur damit ich diese tolle Kombi nicht vergesse:

Berglinsen + weiße und rote Quinoa + Champignons – die Linsen geben den Quinoa geschmacklich eine klasse „Fülle“!

 

Gehackte Zwiebel andünsten, gerne dürfen sie ein bißchen anbräunen, dann die Berglinsen dazugeben, mit Weißwein ablöschen und Brühe angießen. Wie ein Risotto köcheln lassen und ab und zu umrühren. Nach 10 Min die weißen Quinoa dazugeben, wieder Brühe, evtl auch Weißwein, nach weiteren 5 Min die roten Quinoa und die Champignons dazugeben, salzen pfeffern und wie ein Risotto garköcheln. Immer wieder Brühe nachgießen, abschmecken, zum Schluß ggf. auch mit Zitronensaft.

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8. Juni 2017

Tök főzelék

Tök főzelék  („Kürbisgekochtes“) ist ein traditionelles und beliebtes ungarisches Sommergericht. Klassischerweise ißt man dazu Fleischküchlein. Man bereitet es aus „főzőtök“ (wörtlich übersetzt „Kochkürbis“) zu, er sieht aus wie eine große hellgrüne Zucchini, ist aber leicht härter im Fleisch.

Das Gericht ist ´Küche von früher´, mit Mehlschwitze. Man kann sie auch weglassen, dann hat das főzelék aber nicht mehr den tollen „Schlotz“.

Für főzelék gibt es so viele Rezepte wie es Köche gibt. Hauptzutaten sind bei allen Rezepten Kochkürbis+Zwiebel, leicht geröstete Mehlschwitze, Sauerrahm, viel Dill. Dann kommen die Variationen: gemahlener Paprika, Schuß Essig, etwas Weißwein und oder Zitronensaft. Die Frage ist auch in welcher Flüssigkeit man den Kürbis weichkocht. Ich nehme Brühe, andere Milch, andere Wasser.

 

Vorgehensweise

für ca. 2 Pers.

Kürbis (Größe: wie ein kleiner Butternußkürbis) schälen, Kerne auskratzen. Kürbisfleisch hobeln oder in Stifte schneiden: das ist Geschmacksache. Ich finde Stifte (ca. 1,5cm) besser als gehobelt, das főzelék hat dann mehr Biß. Kürbisstifte in Schüssel geben, ordentlich salzen und einige Zeit stehen lassen!

Eine kleine Zwiebel hacken. In Butter sorgfältig glasig dünsten.

Der Kürbis hat mittlerweile Wasser gezogen. Davon kosten um zu sehen wie stark man gesalzen hatte. Kürbis auf ein Sieb geben und abtropfen lassen (ggf. leicht mit Wasser abspülen, falls man es mit dem Salz übertrieben hat). Flüssigkeit wegschütten.

Den abgetropften Kürbis in den Topf mit der Zwiebel geben, mit Brühe (Alternative Milch oder Wasser) vorsichtig auffüllen, nicht ganz bedecken. Den Kürbis mit geschlossenem Deckel sanft weichköcheln. Das geht ziemlich schnell! Zwischendurch probieren und mit S+P abschmecken. Den weichgekochten Kürbis gebe ich nun wieder in ein Sieb und fange die Flüssigkeit auf.

Aus ca. 1 Eßl. Butter sanft eine mittelbraune Mehlschwitze rösten. Kürbis dazugeben, ein bißchen Weißwein einrühren, ca. 1 Becher Sauerrahm einrühren, evtl. von der aufgefangenen Kochflüssigkeit dazugeben. Alles schön verrühren und ordentlich frischen, gehackten Dill einrühren. Nun je nach Geschmack abschmecken: nochmal Schuß Weißwein, oder Schuß Essig/ Zitronensaft, oder von der Kürbiskochflüssigkeit, S+P.

Sehr lecker.

 

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9. September 2016

Feigensalat

Conny der ist für Dich! …inspiriert von Deinem tollen Jamie Oliver-Feigen-Parmaschinen-Mozzarella-Salat…

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Conny´s Originalrezept, nach Jamie Oliver:
„Für jeden auf einem Teller Feigenachtel schön verteilen. Hauchdünn geschnittenen Parmaschinken drüber fallen lassen. Dann zerrupfte Mozarella-Buffalo-Stücke und grob zerrupftes Basilikum darüber verteilen. Dressing aus Balsamico, Zitronensaft, Olivenöl, Akazienhonig, Salz und Pfeffer darüberträufeln.
Laut Jamie Oliver „der sinnlichste Salat der Welt“. Man hat: süß, salzig, sauer und scharf. Genießen wir immer, wenn es bei uns diese großen, innen rote, türkischen Feigen gibt.“

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9. Juli 2016

Házi Döner

Das wunderbare ungarische Restaurant ´Anyukám mondta` bot auf dem diesjährigen Aprikosenfestival einen sommerlich leichten super leckeren Döner an: Holzofen-Pita Brot bestrichen mit Creme, im Ofen gebratenes Schweinefleisch, geraspelter Rettich/Karotte, fertig.

Zu Hause nachgemacht hat das auf Anhieb prima geklappt. Alles läßt sich vorbereiten.

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Pita Brot

Aus: Tony Kitous, „Comptoir Libanais“, ca. 9-10 Pita Brote

600g Brotmehl
325-400ml Wasser
1 Tl  ´fast rising yeast` – das entspricht ca. 3 Tl frischer Hefe (Hefe klein zerbröseln, ca. 7g)
2 Eßl Olivenöl
1 Eßl Zucker
1 Tl Salz

Tony Kitous vermengt alle Zutaten (Teig löst sich von der Schüssel ist aber trotzdem feucht und leicht klebrig an den Händen), deckt mit Folie ab, läßt 10 Min ruhen, danach knetet er den Teig nochmal leicht durch, deckt ihn wieder ab und läßt den Teig wieder ruhen für 30-60 Min.

So geht´s auch, wenn man den Teig ein paar Stunden früher vorbereiten möchte: Teig in Küchenmaschine einige Minuten kneten, danach gebe ich den Teig in eine leicht eingeölte Schüssel und stelle den Teig in den (Wein-)Kühlschrank. Ca. 1 1/4 Std. bevor die Pitas gebacken werden hole ich den Teig wieder heraus und stelle ihn an einen warmen Ort.

rechtzeitig Steinofen aufheizen: Oberhitze 280 Grad, Unterhitze 210 Grad

Pittas backen:

ca. 100g schwere Teiglinge abschneiden, mit Mehl bestäuben und runde ca. 2-3 mm dicke Kreise ausrollen. Auf bemehltes Brett geben und nochmal 10 Min gehen lassen. Für ca. 6-8 Min (Dauer vom Ofen abhängig) in den Ofen geben. Danach auf Rost kurz abkühlen lassen. Bei mir blasen sich manche Pittas schön auf, manchmal bleiben sie aber auch relativ flach. Die Flachen lassen sich aber mit einem Brotmesser trotzdem prima aufschneiden.

Creme zum Bestreichen der Pitas:

Ich mag Alioli: 2 Eigelb, 250ml Öl, 1-2 Eßl Weißweinessig, 1 Tl Senf, S+P, 1 Prise Zucker, (blanchierten und/oder rohen) zerdrückten Knoblauch – Menge nach Geschmack.

Fleisch

(Wild-)Schweinebraten mit DICKER Fettauflage salzen und pfeffern, auf Blech mit hohem Rand geben, bei 110 Grad Ober/Unterhitze ein paar Stündchen im Ofen schmoren (Fettauflage zeigt nach oben). Am Besten nimmt man ein richtig großes Stück, damit sich der Aufwand lohnt – Reste kann man kalt essen! Wenn das Fleisch schön weich ist aus dem Ofen nehmen, Grillfunktion einschalten, Hitze hochstellen und Fleisch knusprig grillen. DABEI BLEIBEN, damit es nicht verbrennt.

Fleisch in kleine Stücke schneiden.

Karotten und Rettich und Salatblätter nach Geschmack

Karotte raspeln

Rettich raspeln, nicht zu schüchtern salzen und einige Zeit ruhen lassen.

junge Salatblätter, etwas Rucola….

Döner fertigstellen

Pitas aufschneiden, den Rest macht jeder selbst: mit Creme bestreichen, Fleisch darauf nach Belieben verteilen und Rettich/Karotte/Rucola. Deckel drauf, reinbeißen. Hmmm.

 

 

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4. Februar 2016

Chicharros fritos

Ein beliebtes und traditionelles Gericht auf Tenerife sind „chicharros fritos“. Chicharros gibt es reichlich vor den Küsten Tenerifes und sie kommen fangfrisch auf den Tisch. Canarios gehen für chicharros in eine guachinche, oder ins Restaurant – die Zubereitung in der eigenen Küche ist nicht zu empfehlen. Im Garten auf einem Gasbrenner geht es allerdings prima, sofern es dort ordentlich herumspritzen darf.

„Chicharreros“ – so werden die Tinerfeños unter den Canarios genannt – essen chicharros mit gedämpften Kartoffeln (papas arrugadas) und mojo. Lecker!

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fangfrische chicharros vom Fischhändler ausnehmen lassen. Vor dem Braten salzen
1 Flasche Öl zum Braten
S+P
Paella Pfanne (oder große Pfanne) Öl soll ca. 1,5 cm in der Pfanne stehen Öl gut erhitzen, es soll aber nicht rauchen. Chicharros in die Pfanne geben und wenige Minuten sprudelnd braten, bis sie Farbe angenommen haben. Mit dem Schaumlöffel herausheben, pfeffern und mit Zitronenspalten servieren.

Wenn man mag kann man die chicharros vor dem Braten in Mehl wälzen (lasse ich weg).